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Logopädie

Die Logopädietherapie (Sprachheilunterricht) unterstützt Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten in der Sprache, beim Sprechen oder im Bereich des Schriftspracherwerbes.

Sprachstörungen können durch unterschiedliche Merkmale charakterisiert sein: 

  • nicht altersgemäss entwickelte Sprache mit nur geringem aktiven und passiven Wortschatz
  • durch dysgrammatisch gebildete Sätze,
  • durch Redefluss-Störungen wie Stottern oder Poltern
  • durch Stimmstörungen.
  • durch Störungen der Aussprache (Laute oder Lautverbindungen werden ausgelassen, fehlgebildet oder durch andere ersetzt).

Sprachbeeinträchtigungen treten zum Teil isoliert auf, oft jedoch in Verbindung mit Einschränkungen der auditiven und visuellen Wahrnehmung, mit motorischen und evtl. auch kognitiven Unzulänglichkeiten (Quelle BKS).

Therapie und Zuweisung

Der Sprachheilunterricht beginnt frühestens ab dem Eintritt in den Kindergarten und endet in der Regel spätestens mit dem Austritt aus der Volksschule. Er umfasst:

  • Abklärungen und Kontrollen
  • Logopädietherapie
  • fachliche Beratung und Anleitung der Lehrpersonen
  • fachliche Beratung und Anleitung der Eltern

Die Zuweisung zur Logopädietherapie erfolgt mit dem Einverständnis der Inhaber der elterlichen Sorge.

Für Logopädie im Frühbereich vor dem Eintritt in den Kindergarten sind die Heilpädagogischen Früherziehungsdienste zuständig. Merkblatt zur Logopädie im Frühbereich

VSK - Verband Sprachheilwesen Kelleramt
Therapeutin:
Maria Eirini Tataraki - Eirini Tataraki
Tel.-Büro 056 649 24 46

Informationen zum VSK Link

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Verband Sprachheilwesen Kelleramt (VSK)

Der VSK ist eine Vertragsgemeinschaft der Gemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Ober- und Unterlunkhofen sowie Oberwil-Lieli. Er wurde gebildet, um Schülerinnen und Schülern mit spezifischen Sprech- und Sprachstörungen, Leserechtschreibe- sowie Rechenschwächen eine angemessene Therapie zur Verfügung stellen zu können.

Die Anzahl der Therapiestunden wird vom Kanton vorgegeben. Der VSK stellt die Therapeutinnen an und teilt den einzelnen Schulen die Therapiestunden zu. Lese-/Rechtschreibeschwächen, Defizite in der Stimme, der Sprache und des Sprechens sowie Verständnis- und Darstellungsschwierigkeiten von Zahlen-Sachverhalten werden in Regeluntersuchungen, von der Lehrperson oder den Eltern bemerkt. Und sie lassen sich oft kompensieren, wenn sie rechtzeitig erkannt werden: Je früher eine Logopädie-, Legasthenie oder Dyskalkulie-Therapie einsetzt, desto besser sind erfahrungsgemäss die Resultate.